Die etwas andere Art der Hotelübernachtung

Schweiz Tourismus (ST) lanciert in elf Schweizer Städten Pop-up Hotels. Diese bieten Gästen während rund dreier Monate die Chance, eine Nacht an einem Ort zu verbringen, an dem so etwas bisher nicht denkbar war. Die Pop-up Hotels als Teil der ST-Städtekampagne erlauben das Erleben der boomenden Schweizer Städte aus einem überraschenden Blickwinkel.

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(Bilder: © Schweiz Tourismus) Schwimmendes Hotel in Schaffhausen

Die Fischerhäuschen in Basel, die sogenannten Fischergalgen, sind eigentlich nur einem kleinen Personenkreis zugänglich. Schweiz Tourismus (ST) ermöglicht es diesen Sommer aber Interessierten, die Schönheit dieser Häuschen direkt am Rhein zu geniessen. Denn ein solcher Fischergalgen wird für mehrere Monate zu einem Pop-up Hotelzimmer. Nicht weniger aussergewöhnlich ist das Pop-up Hotel in Bellinzona. Es versteckt sich im Castelgrande. Im Turmzimmer des Unesco-Weltkulturerbes wird der Traum, Burgfräulein oder Burgherr zu sein wahr – zumindest für eine Nacht.

Exklusives Städte-Erlebnis
Vevey trumpft mit einer moderneren Schlafstätte auf, die auch einen geschichtlichen Hintergrund hat. In einem ehemaligen Ballraum ist vor einiger Zeit ein Shop entstanden, der auch ein Café ist. Jetzt wird «Bravo», diese Ballraum-Shop-Café-Kombination, vorübergehend auch zu einem Hotel-zimmer. Weiter gehören ein schwimmendes Zimmer, ein geheimes Bootshaus und ein Gefängnisturm zu den Pop-up Hotels, die ST zusammen mit elf Schweizer Städten lanciert. Sämtliche Hotelzimmer bestechen durch ihre Einzigartigkeit und die Schönheit ihrer Lage. Das Ganze ist allerdings ziemlich exklusiv: Jedes Hotel verfügt lediglich über ein einziges solches Pop-up Zimmer und die Zimmer können nur während rund dreier Monate gebucht werden.

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Das Pop-up Hotel in Luzern: Geheimes Bootshaus

Produkte-Entwicklung von Schweiz Tourismus
Mit den Pop-up Hotels zeigt ST die Schweizer Städte auf eine neue, moderne und überraschende Weise. Besucherinnen und Besucher sehen sie aus Blickwinkeln, die bisher nur wenigen Einheimischen vergönnt waren. Träger dieses neuen – von ST im Rahmen ihrer Produktentwicklung initiierten – Projekts sind die elf Städte zusammen mit ausgewählten Hoteliers. Letztere sind für die Ausstattung der Zimmer wie auch für den gesamten Service zuständig. ST zeigt mit den Pop-up Hotels nicht nur bisher unbekannte Ecken von Städten, durch die zeitlich begrenzten Hotels werden Gäste weg vom Massentourismus auf beinahe unbegangene Touristenpfade gelenkt.

«Swiss Urban Feeling»
Die Pop-up Hotels sind Teil der ST-Städtekampagne «Swiss Urban Feeling». Diese Kampagne zeigt eine neue, urbane Schweiz mit überraschenden Geheimtipps von Einheimischen. Dies entspricht dem Bedürfnis der Gäste in den Städten. Denn 25 Prozent der Gäste suchen «das Verborgene», immerhin 15 Prozent interessieren sich für «Kulinarik» und rund 10 Prozent wünschen sich «Meet the local». Diese Top-Rangliste zeigt der TMS 2017*. Die Städtekampagne umfasst auch das neue Angebot «Taste my Swiss City», das ST bereits Anfang Mai in elf Städten lanciert hat. Insgesamt investiert ST 12 Mio. Franken für die diesjährige Städtekampagne.

pd

* Tourismus Monitor Schweiz 2017, die grösste nationale Gästebefragung, durchgeführt von ST für die Schweizer Tourismusbranche. In 180 repräsentativ ausgewählten Schweizer Destinationen wurden über 21’000 Übernachtungstouristen aus über 130 Herkunftsmärkten befragt.

Standorte der Pop-up Hotels:

Baden: Stadtturm. by Trafo Hotel.
Basel: Fischergalgen. by Youth Hostel Basel.
Bellinzona: Torre Nera, Castelgrande. by Hotel & SPA Internazionale.
Bern: Altes Zollhäuschen. by Altes Tramdepot.
Lausanne: Zimmer im Hotelgarten. by Beau-Rivage Palace.
Luzern: Geheimes Bootshaus. by Seehotel Kastanienbaum.
Schaffhausen: Schwimmendes Hotel. By MS Konstanz.
Solothurn: «Krummturm». by Hotel an der Aare.
St. Gallen: Turmzimmer. by Einstein St. Gallen.
Vevey: Alter Ballraum. by Astra Hotel.
Zürich: «Milchbar». by Milchbar / Péclard.

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